Yogische Ernährung

1.Das essen soll für dich nicht nur etwas sein, was dich am „Leben erhält“, sondern etwas bei dem du das Leben genießen kannst. Iss in der Gemeinschaft, sei mit Freunden unterwegs und genieße das Lebensgefühl- essen. Achte darauf, was deinem Körper gut tut, denn dann ist Körper und Seele im Einklang. Achte trotz allem darauf, dass du dich gesund ernährst. Dein Körper wird es dir danken, du hast nur einen. Du bist, was du isst.

2 &3.. Wichtig sind drei Hauptmahlzeiten am Tag, die den Blutzuckerspiegel konstant halten und dadurch den Körper regelmäßig mit Energie sowie wichtigen Inhaltsstoffen versorgen. Den Nahrungsbedarf über Essen zwischendurch zu decken, birgt die Gefahr, den Überblick darüber zu verlieren, was alles während eines Tages gegessen wurde, so dass eine ausgewogene Balance wichtiger Nahrungsbausteine nicht möglich ist. Zudem gehören zu dem Häppchen zwischendurch gerne fettreiche Kalorienbomben. Denn sie stillen schnell, aber leider kurzfristig den Hunger. Die Aufmerksamkeit beim Essen zwischendurch ist abgelenkt auf andere Dinge, auf den Fernseher, die Arbeit etc., nicht auf das Essen. Zum einen wird dadurch nicht die energiebringende und entspannende Pause genutzt, die Mahlzeiten mit sich bringen. Zum anderen verzögert sich das Sättigungsgefühl – du isst viel mehr, als nötig wäre, um den Hunger zu stillen. Nimm dir die Zeit für dein Essen. Auf diese Weise gewinnt dein Essen ein Mehr an Genuss und verliert sich nicht in simple Völlerei. Achte darauf, über den Tag verteilt ausreichend zu trinken. 2 bis 3 Liter sollten es sein. Am besten eignen sich Mineralwasser und Kräuter Tee. Ein Glas mit frischem Mineralwasser kann als kleine Zwischenmahlzeit dienen, denn es hilft ebenso, das Hungergefühl zu besänftigen.

4. Wir alle kennen es aus unserer Kindheit, wir sollen unsere Nahrung gut durchkauen und nicht schlingen, sonst bekommen wir Bauchschmerzen. Das hat einen einfachen Grund. Die Verdauung beginnt bereits im Mund, durch das Enzym Alpha-Amylase werden schon einfache engkettige Moleküle unter Wasseraufnahme in einfachere niedermolekulare Verbindungen aufgespalten. Dieser Vorgang erleichtert dem Magen-Darm-Trakt die weitere Verdauung und unser Essen liegt uns dann nicht so schwer im Magen. Somit muss unser Körper nicht zuviel Energie aufwänden um das Essen zu verdauuen und wir fühlen uns weniger träge und müde.

5. Wenn du isst, dann iss bis dein Magen halb voll ist, den Rest fülle mit Flüssigkeit, bis dein Magen zu ¾ gefüllt ist. So entgehst du dem Völlegefühl.

6. Lege dich nach dem Mittagessen für eine Halbe Stunde hin um deinem Körper die Nötige Entspannung zu geben. Gehe nach dem Abendessen spazieren um deinen Magen-Darm-Trakt zu stimulieren und der Verdauung zu fördern

7. Gib deinem Körper vor dem schlafen gehen keine schwierige Aufgabe, in dem er dein Essen verdauen muss. Es können Schlafstörungen auftreten.

8. Im Sinne der optimalen Gesundheit sollte das Essen bei Männern innerhalb von 24 Stunden, bei Frauen innerhalb von 18 Stunden verdaut sein. Alles was länger im Körper verweilt, sollte vermieden werden.

9. Lege einmal in der Woche einen Fasten Tag ein um deinen Magen-Darm zu reinigen. Was sich hierbei sehr gut empfiehlt, ist einen Tag vorher Flohsamenschalen zu sich zunehmen diese fördern die Verdauung.

10. Bevor du etwas isst, was du nicht verträgst, dann lass es sein. Auch wenn es vielleicht noch so gesund ist. Höre auf deinen Körper, er sagt dir was er braucht und will.

Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

2018-02-26T20:53:12+00:00